AUTORIN

BIOGRAPHIE

Tiphaine Somer Elin ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann im Süden Deutschlands. Im letzten Jahrtausend geboren, schreibt sie seit vielen Jahren, aber das ist ihr erstes Buch. Denn eine Geschichte über Helden, die gezeugt und geboren wurden, um sich jeder Bedrohung entgegen zu stellen, die für eine Liebe kämpfen und den Lauf der Welt für immer verändern, einer Welt, deren bestgehütetes Geheimnis die Wölfe Odins sind, musste einfach geschrieben werden.

Wie diese Story zu ihr kam? Nun, das ist eine Geschichte, die sie bestimmt erzählen wird… irgendwo, irgendwann…

Fragen über Fragen - Tiphaine Somer Elin plaudert aus dem Nähkästchen:

Von der Muse geküsst? Eingebung? Göttergeschenk? Egal, ich bin froh und dankbar, denn er passt sehr gut. 🙂

Unbedingt. Ich bin doch selbst sehr gespannt, wie es weitergeht

Der nächste Band erscheint am 8. September 2017 und der dritte im Februar 2018

Ich versuche auf ca. 2 max. 3 Bücher/Jahr zu kommen, aber versprechen kann ich es nicht. Es ist ja nicht immer leicht die passende Sprache für die wunderbaren Bilder zu bekommen, die mir „geschenkt“ werden.

Normal ist, dass ich (wie alle anderen Menschen auch) Stunden damit verbringe mein Leben zu organisieren und zu verwalten. Ideal ist, wenn ich das nicht tun muss, sondern alles weggeschaufelt habe und schon morgens mit schreiben anfangen kann. Aber wenn ich nicht krank bin, setze ich mich jeden Tag hin, egal für wie lange. Was kommt, kommt und was nicht kommt, kommt später.

Fragt mich lieber, wann ich angefangen habe zu lesen. Ich habe mir nämlich schon mit großem Interesse die gesammelten Werke von Wilhelm Busch reingezogen, da konnte ich kaum aufrecht sitzen und zwar stundenlang, täglich … Seitdem habe ich viele hundert Meter Buch gelesen und (natürlich) irgendwann angefangen zu schreiben. Beides habe ich dann lange beruflich gemacht, wenn auch in anderer Form. Heute werfe mich allerdings nur noch auf „Kochbücher“ (ich finde alle toll), weil ich einfach keine Zeit mehr habe. Und selbst diese (meist wunderbar fotografierten) Schönheiten stapeln sich oft ungelesen auf meinen diversen Tischen, Hockern, Bänken, Ablagen.

Nee, das Problem hatte ich nie, dazu tauche ich viel zu sehr ab. Und wenn ich wieder auftauche, schließt sich die Tür zu dieser Welt automatisch. Es ist eher so, dass ich im Nachhinein erfahre, dass diese oder jene Begebenheit in „meinen“ Geschichten „da oder dort“ so ähnlich auch vorkommt .Aber liegt das nicht daran, dass wir alle (egal ob wir „nur“ lesen oder auch schreiben) immer Menschen sind und auch bleiben? Uns interessieren, bewegen und berühren alle die gleichen Themen und deshalb auch die gleichen Geschichten. Natürlich erkennen sie (und wir uns in ihnen) wieder. Vermutlich standen Geschichtenerzähler schon seit Anbeginn der Menschheit – mindestens aber seit der Steinzeit – hoch im Kurs. Wer kann schon ohne Geschichten, ohne Geschichte leben? Aber etwas „kopieren“ würde ich nie – ich bin fest davon überzeugt, dass das dann ein Fremdkörper in der eigenen Geschichte bleibt – ich könnte mich nicht mit ihm anfreunden, weil er aus einer anderen Welt stammt. Wie ein Körnchen Sand, an dem ich mich immer stören würde …

Vorab? Nein, das würde ich nicht sagen, eher „mittendrin“ oder „währenddessen“. Und Notizen würde ich das auch nicht nennen, eher „Fresszettel“ oder „Bilderbögen“. Ich nehme alles, was beschreibbar und zur Hand ist, Hauptsache, ich kann etwas festhalten, wenn ich fürchte, es würde mir wieder entgleiten.

Nein. Wie schrieb (der von mir sehr verehrte) J.R. Tolkien: „Die Geschichte wuchs, während ich sie schrieb.“

„Meine“ Figuren sind ganz und gar sie selbst, ich „entwickle sie nicht“. Die verhalten sich so, wie sie sind. Ich bekomme Bilder von ihnen/zu ihnen und mein größtes Anliegen ist es, die passende Sprache zu diesen Bildern zu finden und aufzuschreiben.

Die Frage habe ich befürchtet – seufz …ich glaube, ich habe keine Lieblingsfigur, aber ich habe eine Schwäche für die ein oder andere 🙂

Die Halbwölfe  zusammen machen ein sehr „verlockendes“ Sixpack  und Lokis Charme, Witz und Intelligenz finde ich ziemlich attraktiv und dann sind da noch die unbotmäßigen, gierigen, selbstvergessenen und hochmütigen Rabenvögel hinter Odins Rücken … 🙂